Marodes Schloss ermöglicht Einbruch Die Tatsache, dass eine Immobilie mit einem Schloß gesichert war, reicht alleine nicht aus, um einen Anspruch gegenüber der Versicherung zu begründen. Handelt es sich um ein völlig marodes , verrostetes Schloß, dann muss der Eigentümer den Schaden selbst tragen. Gerichte legen Wert darauf, dass der Einbrecher bei der Tat "eine dem Hindernis angemessene Kraftanstrengung" aufbringen musste. Das Landgericht Essen (Aktenzeichen 15 S 297/08) verweigerte einem Garagenbesitzer, dem 4 Autoreifen gestohlen worden waren, mit dieser Begründung den Schadenersatz. Die korrodierten Verschlussbolzen des Tores hätten es dem Dieb leicht gemacht.
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Kein Ersatz für Kratzer im Parkett Einbrecher gehen oft ziemlich rabiat vor, wenn sie in eine Immobilie eindringen. Ein Wohnungsbesitzer machte deswegen die Reparatur von Kratzern im Parkettboden geltend. Die Schäden seien beim Aufstemmen der Türe entstanden. Ein vom Amtsgericht Hannover (Aktenzeichen 502 C 3388/09) bestellter Sachverständiger konnte zwar nicht völlig ausschließen, dass es sich um Einbruchsspuren handle. Er hielt es jedoch ebenso für möglich, dass im Laufe der Zeit kleine Steinchen die Kratzer verursacht haben. Nachdem es sich um einen 7 - 8 Jahre alten Parkettboden handelte, schloss sich das Gericht der zweiten Erklärungsvariante an. Das schien den Juristen "eher plausibel".
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Dachrinnen und Fallrohre kontrollieren Über die Wintermonate sammelt sich oft viel Dreck und Laub in der Dachrinne. Kann der Regen nicht mehr abfließen, läuft sie über und das Wasser fliest an der Fassade entlang. Um das Durchnässen von Putz und Mauerwerk zu verhindern, sollten alle Dachrinnen gründlich gesäubert und vorhandene Lecks gleich abgedichtet werden. Auch zugefrorene Falllrohre hindern das Wasser am Abfließen. Außerdem kann das Rohr platzen, wenn die zugefrorene Stelle nicht früh genug entdeckt wird. Dachdeckerbetriebe und Klempner helfen, den Eisklotz zu beseitigen.
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Dramatische Veränderungen prägen den deutschen Wohnungsmarkt Stadtumbau und Konzentration auf die
Innenstadt sind die Schlagworte. Die östlichen
Bundesländer sind von den Folgen schon heute
massiv betroffen. Aber auch im Westen wird der
Stadtumbau zum drängenden Thema. Quelle: Haus und Grund |